Mein Setup: So arbeite ich

Den klassischen Arbeitsplatz und einen 9-to-5-Job gibt es für mich nicht. Mein Business betreibe ich orts- und zeitunabhängig. In diesem Artikel möchte ich dir einen Überblick über mein Setup geben, dass ich täglich nutze. 

Ich arbeite ortsunabhängig. Die einzigen Voraussetzungen die ich brauche sind mein MacBook Pro, mein iPhone, hin und wieder einen Wifi-Zugang (oder das LTE-Netz meines Mobilfunkproviders Telekom) und einen Tisch. That’s it. Du findest mich in Cafés,  Coworking Spaces, Konferenzräumen und hin und wieder bei meinem Kunden vor Ort.

Mein Mac

Seit 12 Jahren bin ich mit Macs unterwegs. Aktuell nutze ich ein MacBook Pro 15“ mit Retina-Display. Da mir das Teil mit seinen knapp über zwei Kilo langsam aber sicher zu schwer wird, werde ich mir bald ein MacBook 12“ anschaffen und mein aktuelles dann verkaufen. Mein Ziel ist ein ultraportabler Arbeitsplatz den ich immer dabei haben kann.

In Punkto Software arbeite ich mit den Anwendungen aus der Adobe Creative Cloud (Photoshop, Indesign und Illustrator). Als Office-Ersatz leisten die Apps von G Suite (hieß vor kurzem noch Google Apps) wertvolle Dienste sowie die iCloud-Apps Pages, Numbers und Keynote von Apple. Über das iCloud Drive sind meine Dateien auch immer auf dem aktuellsten Stand. Weitere wichtige Tools sind Evernote (mein Gedankenspeicher für alles), meine Aufgabenverwaltung Todoist, Ulysses als Texteditor für fokussiertes Schreiben, Mindnode für Brainstormings, Clockodo zur Zeiterfassung von Projekten und Billomat für alle Tätigkeiten der Buchhaltung. Meine Arbeitsprozesse habe ich so gut es geht in die Cloud ausgelagert und mit entsprechenden Backup-Strategien versorgt, für den Fall der Fälle.

Mein iPad

Habe ich meistens dabei und es eignet sich für die gängigesten Aufgaben. Sobald ich aber etwas mit der Adobe Cloud machen muss, wird es schwierig. Meisten nutze ich es um Texte zu schreiben und um zu korrespondieren. Oder zum Recherchieren und Relaxen. Mit eingebauter SIM-Karte sowie dem schnellen Telekom-Netz sehr komfortabel.

Mein iPhone

Seit ich vom Handy auf ein Smartphone gewechselt bin, hatte ich immer ein iPhone. Eingestiegen bin ich damals mit dem zweiten Modell von Apple, dem iPhone 3G. Noch heute weiß ich, wie mich damals die Leute angestarrt haben, als ich unterwegs damit zum Beispiel in einer Fußgängerzone telefoniert habe. Heute hat die Dinger ja praktisch jeder. Aktuell habe ich ein iPhone 6 Plus. Als Heavyuser war der Wechsel vom kleineren Display des Vorgängers genau das richtige. Zum einen finde ich das Handling besser und der hält um einiges Akku länger. Außerdem ist die Kamera besser wie beim kleineren 6er-Modell und mit dem 5,5-Zoll-Display macht es mir Spaß unterwegs zu lesen, zum Beispiel ein eBook.

Nachdem ich viele Apps für meine E-Mails ausprobiert habe, bin ich wieder beim iOS-eigenen Apple Mail gelandet. Wenn du wie ich deine E-Mails mit der G Suite hostest, kann ich dir auch Gmail oder das neuere Google Inbox empfehlen. Mit Shazam entdecke ich immer wieder neue Musik, wenn ich unterwegs bin. Einfach das App starten, den blauen Button pushen und schon erkennt Shazam die meisten Titel, die in einem Label untergebracht sind. Je nachdem, ob du Spotify oder Apple Music hast, fügt Shazam den gefundenen Titel auch gleich deiner Musiklibrary hinzu.

Als ortsunabhängiger Arbeiter sind für mich das iCloud Drive und der Telekom OnlineManager wichtig. Schnell mal mit dem Drive eine Datei öffnen oder im OnlineManager kostenlos in einen Telekom-Hotspot einloggen – mit diesen Apps geht das. Mit meine iPhone 6 Plus schieße ich auch immer mehr Fotos. Dazu nutze ich die Apps ProCamera und VSCO. Ersteres ermöglicht mir die manuelle Anpassung aller Parameter beim Fotografieren sowie HDR-Fotografie, zweiteres glänzt durch tolle Kamerafilter und imitiert Looks klassischer Kameramodelle.

Für verlässliche Ortsinformationen ist daher Google Maps die Karte meiner Wahl. Damit kannst plane ich Routen, finde ich meiner Umgebung schnell einen Geldautomaten und weiß, wo um Beispiel das nächste Kaffee mit WLAN oder die nächste Drogerie ist.

Ich selbst fahre kein Auto. Mit der VRN App und dem DB Navigator plane ich alle meine Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Seit kurzem befindet sich ticket2go auf meinem Handy. Damit benötige ich nicht mal mehr ein Ticketabo. Mit dem App registriere ich meine Einstiegs- und meine Ausstiegshaltestelle und es berechnet automatisch die Fahrkosten, die für den Luftweg entstehen. Einmal im Monat geht der Gesamtbetrag direkt per Lastschrift von meinem Konto ab. Mit eingebauter Kostenbremse: Nie mehr als 12 Euro am Tag bzw. 90 Euro im Monat. Super!

Billomat ist das Tool meiner Wahl, für alles vom Angebot bis zur Rechnung und darüber hinaus. Mit dem iPhone-App habe ich auch unterwegs Zugriff darauf. Mit OmniFocus plane ich meinen Arbeitstag nach der Getting Things Done-Methode. Evernote ist mein Gedankenspeicher für alles. Schnell ein paar Notzen, ein Artikel beim Surfen der mich inspiriert, wichtige Dokumente von einer Behörde – alles findet in Evernote seinen digitalen Platz. Mit Scanbot versuche ich mein Leben so gut es geht papierlos zu halten. Die Auflösung der iPhone-Kamera ist hervorragend, um neue Dokumente mit Scanbot in guter Qualität zu scannen und damit zu archivieren. Das Papieroriginal fliegt weg (sofern es nicht archiviert werden muss).

Wie organisierst du deinen Tag? Ich freue mich über dein Feedback in den Kommentaren. Übrigens: Einige der hier genannten Werkzeuge findest du auch in meiner persönlichen Toolbox.